
NÄCHSTE VERANSTALTUNG

„Obdachlosigkeit in Berlin: Geschichte und Geographie“
11.09.2026 // 17.00 - 20.30 Uhr
Anlässlich des bundesweiten „Tag der Wohnungslosen“ möchten wir am 11.09.2026 die Geschichte und die räumliche Dimension der Obdachlosigkeit innerhalb Berlins im Rahmen einer etwa dreistündigen Veranstaltung umfassend thematisieren:
Zuerst wird ab 17.00 Uhr ein Vortrag in der informellen Siedlung „Teepeeland“ (Berlin-Mitte) die Entwicklung der Obdachlosigkeit seit dem 19. Jahrhundert darlegen. Anschließend werden nach einer kleinen Pause im Rahmen einer etwa zweistündigen Exkursion im innerstädtischen Bereich historische und aktuelle Orte der Obdachlosigkeit aufgesucht und kontextiert (TeilnehmerInnen brauchen ein entsprechendes BVG-Ticket).
Zu den inhaltlichen Aspekten gehören unter anderem: „Überleben auf der Straße“, Repression damals und heute, Anti-Obdachlosen-Architektur, Hilfsangebote, Empowerment, Raumwahrnehmung und Gedenken.
Während des Vortrags im Teepeeland können an der Bar Getränke zu sozialverträglichen Preisen erworben werden. Die Führung endet ca. 20.30 Uhr in der City-West,
Robert-Tillmanns-Haus e.V. @ Teepeeland
Köpenicker Straße 40, 10179 Berlin
www.teepeeland.wordpress.com
EUR 1,- / Teilnehmer

VORSCHAU
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"Die Stadt redet!" - Politische Urban Poetry (& Prose)
26.09.2026 // 19.30 - ca. 22.30 Uhr
Heutzutage ist das Gros der Menschheit in Städten ansässig. Die dort lebende Bevölkerung sieht sich mit zahlreichen Problemfeldern konfrontiert, die ein breites Spektrum von Armut, Obdachlosigkeit, Diskriminierung/Ausgrenzung, Rassismus, Gewalt, Umweltverschmutzung, unzulänglicher Stadtplanung bis zu den mittlerweile deutlich sichtbaren Auswirkungen der globalen Erwärmung umfassen.
Eine kritische, emanzipierende Diskussion über diese Missstände ist für große Teile der Bevölkerung kaum zugänglich: Sie findet zumeist in akademisch geprägten Urbanistik-Foren (lediglich von einem winzigen Teil der Bevölkerung rezipiert), Zeitungen (mittlerweile nur noch von kleinen Teilen der Bevölkerung gelesen – egal ob analog oder digital) oder bruchstückartig-verzerrt im Internet statt.
Ein alternatives Medium, das diesen Themenkomplex in einer „griffigen“, gut auffassbaren Art und Weise behandeln kann, ist die sogenannte Urban Poetry (städtische Dichtung). Sie hat ihren ersten großen Schub in der Weimarer Republik erlebt und konnte sich in der Nachkriegszeit seit den sechziger Jahren zur vollen Blüte entfalten: DichterInnen wie die Mitglieder der New Yorker „Nuyorican“-Bewegung, Rolf Dieter Brinkmann, Aras Ören, Momtaza Mehri, und Linton Kwesi Johnson haben es geschafft, die benannten Themen in eindringlicher Form zu komprimieren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Am 26.09.2026 findet wieder unsere Lesebühne statt. Mit dabei sind diesmal Wolfgang Weber, Kaaren Beckhof, Rüdiger von Freyberg, Thomas Lehmann und natürlich unser Geschäftsführer Niko Rollmann.
Robert-Tillmanns-Haus e.V. @ Teepeeland
Köpenicker Straße 40, 10179 Berlin
www.teepeeland.wordpress.com
EUR 1,- / Teilnehmer




































