
NÄCHSTE VERANSALTUNG AM 08.04.2026
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„Filmvorführung Dokumentation "Berlin Utopiekadaver“
08.04.2026 // 20.00 - 22.30 Uhr
Eine Besonderheit der Stadt Berlin ist ihre seit den sechziger Jahren existierende „Alternativkultur“ gewesen: Menschen verschiedenster subkultureller Ausrichtungen, unkonventionelle KünstlerInnen und VertreterInnen zahlreicher gesellschaftlicher Randgruppen hatten hier die Möglichkeit, ein weitgehend diskriminierungsfreies Leben zu führen, zu experimentieren und „sie selbst zu sein“.
Seit den nuller Jahren haben sich die Verhältnisse aber massiv verändert: Aus der „Pleitestadt“ Berlin wurde nun ein „Boomtown“, Grundstückspreise und Mieten schossen in die Höhe; die Stadt wurde sozusagen durchsaniert, durchtouristifziert und durchgentrifiziert. Konkret sollte das für einen großen Teil der alternativen Orte das Ende bedeuten: So wurden zum Beispiel – um nur ein paar zu nennen – das „Tacheles“-Kulturzentrum, der „Köpi“-Wagenplatz und die „Cuvry“-Siedlung geräumt, unabhängige Buchläden wie „Prometheus“ und kleine Veranstaltungsorte wie „Centralmusic“ verschwanden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es mindestens fünf bekannte Orte der Alternativkultur, die akut existenzbedroht sind. Bei vielen AkteurInnen aus diesem Bereich haben sich Resignation und Verzweiflung breitgemacht.
Mit seinem Dokumentarfilm „Berlin Utopiekadaver“ (2024) – der mittlerweile schon als eine Art „Klassiker“ gilt – stellt der Regisseur Johannes Blume die Situation der alternativen Szene unter diesen Umständen in sehr anschaulicher Form dar.
Wir möchten den Film nun am 8. April 2026 ab 20.00 Uhr zeigen und dabei ein entsprechendes Gespräch mit dem Regisseur führen.
EUR 1,- / Teilnehmer






















